(sie/ihr) interessiert sich für eine Praxis des Unfertigen, für unerwartete Wendungen, kollektive Aushandlungsprozesse und Lücken im System. Als Designerin (B.A.) und Urban Designerin (M.Sc.) arbeitet sie an der Schnittstelle beider Professionen und hat ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Hamburg.
Räume auszuhandeln, zu gestalten und zu kuratieren ist zentraler Bestandteil ihrer Praxis. Ob öffentliche Grünräume, wie ›Alster-Bille-Elbe PARKS‹, den sie als eine der Projektleiterinnen von 2019-2026 prozesshaft, ressourcenschonend und gemeinschaftlich mit lokalen Akteur*innen transformierte oder die Sanierung und Programmierung des kollektiven Arbeits- und Begegnungsortes ›klinke – Modellprojekt Schule am Bullenhuser Damm‹ in dem sie den Umbauprozess sowie die Netzwerkarbeit betreut. Beide Projekte begleitet sie für den Hallo: e.V., für den sie seit 2018 aktiv ist und sich in unterschiedlichen lokalen sowie internationalen Kooperationen mit Institutionen, städtischen Behörden, Universitäten, Initiativen und Künstler*innen für partizipative und ortsspezifische Projekte einsetzt.
Engmaschige Netzwerke knüpfen, Wissensaustausch fördern sowie die öffentliche Vermittlung in Projekten sind ebenfalls wesentliche Bestandteile ihrer Arbeit. Im Zuge dessen hat sie zahlreiche Vorträge, Führungen und Moderationen an Institutionen wie dem Museum für Kunst und Gewerbe, dem Kunsthaus Hamburg oder der Universität der Künste in Berlin gegeben. Für UVM hat sie dies unter anderem im Projekt ›St. Pauli Hafenkante‹ mit der Konzeption von öffentlichen Formaten, einer Kommunikationsstrategie sowie der Dokumentation und Betreuung der Öffentlichkeitsarbeit umgesetzt. Auch die Schnittstelle zu Forschung und Lehre begleitet ihre Arbeitspraxis, wie unter anderem in der Konzeption und Umsetzung der Summer School ›Friedrichstadt: Wie machst du weiter?‹ oder der ›Sozialraumstudie‹ für das Münzviertel.